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Biometrisches Ausweisdokument
Ein Pass oder eine Identitätskarte mit Chip, auf dem die Daten und das Foto der Inhaberin oder des Inhabers gespeichert und vom ausstellenden Staat signiert sind.
Biometrische Dokumente wie der E-Pass und die meisten modernen Identitätskarten enthalten einen kontaktlosen Chip. Darauf sind die aufgedruckten Daten, das Gesichtsbild und je nach Land auch Fingerabdrücke gespeichert. Sie folgen dem internationalen Standard ICAO Doc 9303.
Warum der Chip entscheidend ist
Die Chipdaten sind vom ausstellenden Staat digital signiert. Liest ein Smartphone den Chip per NFC aus und prüft diese Signatur, lässt sich bestätigen, dass die Daten echt und unverändert sind. Das ist deutlich aussagekräftiger als ein Foto des Dokuments. Identitätskarten, die in der EU seit August 2021 ausgestellt werden, müssen einen solchen Chip enthalten.
Fingerabdrücke auf dem Chip sind durch zusätzliche Zugriffskontrollen geschützt und für private Prüfdienste nicht lesbar. Das Gesichtsbild und die aufgedruckten Daten hingegen schon.
So wird der Chip entsperrt
Damit niemand den Chip aus der Distanz auslesen kann, braucht das Lesegerät zuerst Daten vom Dokument selbst: entweder aus der maschinenlesbaren Zone (MRZ) oder eine auf der Karte aufgedruckte Zugangsnummer (Card Access Number, CAN).
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