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Altersprüfung
Die Prüfung, ob eine Person ein Mindestalter erreicht hat, bevor sie ein Produkt oder einen Dienst nutzen kann.
Die Altersprüfung, auch Altersverifikation genannt, stellt sicher, dass jemand alt genug ist, zum Beispiel um Alkohol, Tabak oder Vapes zu kaufen, an Geldspielen teilzunehmen, Filme mit Altersfreigabe zu sehen, bestimmte Games zu spielen oder gewisse Konten zu eröffnen. Online ersetzt sie das Kästchen «Ich bin über 18» durch eine echte Prüfung.
Methoden
- Ausweisbasiert: Das Geburtsdatum wird aus einem geprüften Ausweisdokument gelesen.
- Altersschätzung: Ein Modell schätzt das Alter anhand eines Selfies. Das funktioniert gut, wenn die Altersgrenze weit vom wahrscheinlichen Alter der Person entfernt liegt. In Grenzfällen folgt eine Ausweisprüfung.
- Digitale Identity Wallets: Die Person teilt nur das Merkmal «über 18», nicht ihre gesamte Identität.
- Hardware vor Ort: Geräte zur Alterskontrolle an Verkaufsautomaten oder Self-Checkout-Kassen.
Altersprüfung ist keine Identitätsprüfung
Wer ein Produkt mit Altersbeschränkung verkauft, muss in der Regel wissen, ob die Kundin oder der Kunde alt genug ist, nicht wer sie oder er ist. Eine gut aufgebaute Altersprüfung liefert nur das Ergebnis (berechtigt oder nicht), die verwendete Methode und einen Zeitstempel. So bleibt die Datenmenge, die ein Unternehmen speichert, auf ein Minimum beschränkt.
In der Schweiz
Alterskontrollen werden in immer mehr Bereichen gesetzlich vorgeschrieben, etwa durch das Bundesgesetz über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele (JSFVG) und durch die Regeln für den Verkauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten. Welche Pflichten genau gelten, hängt vom Produkt und vom Vertriebskanal ab.
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