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Adressprüfung
Die Bestätigung, dass eine Adresse existiert und tatsächlich zur Person gehört, die sie angegeben hat.
Eine Adressprüfung klärt zwei Fragen: Gibt es die Adresse wirklich und ist sie zustellbar? Und wohnt die Person tatsächlich dort? Der erste Teil wird oft Adressvalidierung genannt und betrachtet nur Format und Existenz der Adresse. Erst der zweite Teil verknüpft die Adresse mit einer Person.
So wird geprüft
- Abgleich mit Postdatenbanken: Gibt es Strasse, Hausnummer und Postleitzahl wirklich?
- Vergleich mit einem amtlichen Dokument, etwa einer Identitätskarte mit aufgedruckter Adresse (das ist nicht bei allen so; Pässe enthalten keine Adresse).
- Adressnachweise wie eine aktuelle Strom- oder Telefonrechnung oder ein Kontoauszug.
- Abgleich mit vertrauenswürdigen Datenquellen, sofern diese verfügbar und zulässig sind.
Wann sie wichtig ist
In vielen regulierten Branchen gehört die Adresse zu den Sorgfaltspflichten gegenüber Kundinnen und Kunden. Sie hilft zudem bei Betrugsprüfungen, beim Versand und bei der steuerlichen Ansässigkeit. Viele Ausweisdokumente, auch Pässe, enthalten gar keine Adresse. Die Adressprüfung ist deshalb oft ein eigener Schritt neben der Identitätsprüfung.
Verwandte Begriffe
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