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Customer Due Diligence (CDD)

Die Abklärungen, mit denen ein reguliertes Unternehmen eine Kundin oder einen Kunden identifiziert und das Risiko beurteilt.

Customer Due Diligence, im Schweizer Recht die Sorgfaltspflichten gegenüber der Kundschaft, ist der Kern von KYC. Bevor ein reguliertes Unternehmen eine Geschäftsbeziehung eingeht, identifiziert es die Kundin oder den Kunden, prüft die Identität, stellt die wirtschaftlich berechtigte Person fest, klärt den Zweck der Geschäftsbeziehung und beurteilt deren Risiko. Während der gesamten Geschäftsbeziehung hält es diese Angaben aktuell.

Stufen der Sorgfaltspflichten

  • Vereinfachte Sorgfaltspflichten: leichtere Abklärungen, wenn das Risiko nachweislich gering ist.
  • Standard-Sorgfaltspflichten: der Normalfall.
  • Erhöhte Sorgfaltspflichten: zusätzliche Abklärungen bei Kundschaft mit höherem Risiko, zum Beispiel bei politisch exponierten Personen oder komplexen Strukturen.

Wo die Identitätsprüfung ansetzt

Die Identitätsprüfung aus der Ferne deckt die Schritte Identifizierung und Prüfung ab: Sie prüft ein echtes Dokument, gleicht die Person damit ab und dokumentiert, wie dies geschehen ist. Risikobeurteilung und Überwachung sind eigene Schritte, die darauf aufbauen.

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