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Injection-Angriff
Ein gefälschtes Bild oder Video wird direkt in den Prüfprozess eingespeist, an der Kamera vorbei.
Bei einem Injection-Angriff hält der Betrüger nichts vor die Kamera. Stattdessen schleust er vorab aufgenommenes, bearbeitetes oder KI-generiertes Material in die App oder den Browser ein, zum Beispiel über einen virtuellen Kameratreiber, einen Emulator oder ein manipuliertes Gerät.
Warum sie gefährlich sind
Weil das Material nie durch eine echte Kamera geht, können Prüfungen, die im Bild nur nach Bildschirmen, Papierkanten oder Masken suchen, es übersehen. Zusammen mit Deepfakes gehören Injection-Angriffe zu den grössten Bedrohungen für selfiebasierte Identitätsprüfungen.
Wie man sie erkennt
- Prüfen, ob die Aufnahme von einer echten Gerätekamera stammt.
- Emulatoren, virtuelle Kameras und manipulierte Apps erkennen.
- Das Video selbst auf Anzeichen einer künstlichen Erzeugung analysieren.
- Wiederholte Versuche über mehrere Sitzungen hinweg verknüpfen.
Sprechen Sie mit uns
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