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Liveness-Erkennung
Die Prüfung, ob ein Selfie von einer echten, anwesenden Person stammt und nicht von einem Foto, Video oder einer Maske.
Die Liveness-Erkennung, auch Lebenderkennung genannt, stellt sicher, dass das Gesicht vor der Kamera in diesem Moment zu einem lebenden Menschen gehört. Ohne sie lässt sich ein Gesichtsabgleich mit einem ausgedruckten Foto, einem auf einem Bildschirm abgespielten Video oder einer Maske täuschen. Fachlich heissen diese Prüfungen Presentation Attack Detection (PAD).
Aktive und passive Liveness
- Bei der aktiven Liveness wird die Person aufgefordert, etwas zu tun, etwa den Kopf zu drehen oder einer Anweisung zu folgen.
- Die passive Liveness analysiert ein normales Selfie oder ein kurzes Video ohne zusätzliche Schritte.
- Passive Verfahren sind für Nutzerinnen und Nutzer angenehmer, aktive liefern zusätzliche Signale. Viele Systeme kombinieren beides je nach Risiko.
Was Liveness nicht abdeckt
Klassische Liveness-Erkennung bewertet, was die Kamera sieht. Eingeschleuste Videos, die nie durch eine Kamera gehen, erfordern separate Prüfungen der Aufnahme selbst.
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